CELINE DION
Die Bilderbuchkarriere einer Ausnahmekünstlerin
Von BRITTA ZACHAU
Mit „My heart will go on“ liefert sie 1997 den Titelsong zum Film „Titanic“, der die Herzen berührt. Für die emotionale Untermalung der dramatischen Szenen zwischen „Jack“ und „Rose“ beim Untergang des Luxusschiffes erhält sie einen „Oscar“. Dieser Song, der die Kanadierin CÉLINE DION auch in Deutschland bekannt macht, ist allerdings nicht der erste Erfolg der Künstlerin, die mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben zu den international erfolgreichsten Sängerinnen gehört.
Neben dem „World Music Award“ wird sie auch mit mehreren „Grammys“ und „Golden Globes“ geehrt. Weit über 20 Alben werden von der unglaublich produktiven Musikerin veröffentlicht, darunter auch Live-Alben, Live-DVDs und Greatest-Hits-Platten. Von 2003 bis 2007 ist sie regelmäßig in Las Vegas zu sehen, ihre Bühnenshows entwickeln sich zu den beliebtesten der Stadt. Aus diesem Grund setzt sie ihre Auftrittsserie dort seit März 2011 für drei Jahre fort.
Wie sie wurde, was sie ist
Am 30. März 1968 wird CÉLINE MARIE CLAUDETTE DION in Charlemagne, einer Stadt in der kanadischen Provinz Québec, geboren. Als sie zwölf ist, entsteht für sie aus der Feder ihrer Mutter und ihres Bruders der Song „Ce n'était qu'une rêve“. Der Musikmanager RENÉ ANGÉLIL ist von ihrem Talent derart überzeugt, dass er ihr zur Veröffentlichung ihres ersten Albums „La voix du bon dieu“ (1981) verhilft. Mit ihrer französischsprachigen Musik kommt die Sängerin vor allem in Kanada und Frankreich an, als erste kanadische Sängerin hält sie 1983 in Frankreich die „Goldene Schallplatte“ in den Händen. Mit dem Titel „Ne partez pas sans moi“ gewinnt sie 1988 für die Schweiz den „Eurovision Song Contest“. Obwohl sie sich ihrer Muttersprache sehr verbunden fühlt, nimmt sie 1990 das englischsprachige Album „Unison“ auf, um auch in den USA mehr Menschen zu erreichen. Mit der Interpretation des Titelsongs zu Disneys „Die Schöne und das Biest“ hat CÉLINE DION ihren ersten „Oscar“ in der Tasche und bekommt international Aufmerksamkeit. Ihr Album „Céline Dion“ führt 1992 ihre Erfolgsserie weiter. Nachdem sie sich einen festen Platz an der Spitze der internationalen Charts erobert, kann sie sogar Engländer mit französischen Liedern begeistern: „D'eux“ wird das meistverkaufte nicht-englischsprachigen Album der Popgeschichte. In kurzen Abständen folgen die Alben „Falling into you“ (1996) und „Let's talk about love“ (1997). Bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta tritt sie mit „The Power of the dream“ auf. Dann kommt das Lied „My heart will go on“, das 13 Wochen auf Platz 1 in Frankreich und Deutschland steht und CÉLINE DION den zweiten „Oscar“ beschert. Nach zahlreichen Auftritten, Best-Of-Alben und Tourneen nimmt sie sich 1999 eine Auszeit. Mit „A new day has come“ meldet sie sich drei Jahre später zurück – als wäre sie nie weg gewesen, ist es ein großer Erfolg. 2003 startet in Las Vegas ihre tägliche Show „A new day“. 2007 bringt sie gleich zwei Alben heraus: „D'elles“ und „Taking Chances“. Die bestverkaufende Popkünstlerin aller Zeiten, deren Stimme fünf Oktaven umfasst, schafft es mit jeder neuen Veröffentlichung, Rekorde zu brechen.
Seit 1994 ist sie mit ihrem Entdecker RENÉ ANGÉLIL verheiratet. Das Paar hat drei Söhne. (stars-forever.com)
Datum: 21.03.2011
Größe: 3 Elemente
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