ANKE ENGELKE
ALS COMEDY-QUEEN EIN KRACHER
ANKE ENGELKE ist für die Bühne geboren. Stets hat sie neue Ideen und setzt sie auch um. Sogar hochschwanger moderiert sie noch. Ihre Wandlungsfähigkeit zeichnet sie besonders aus, ihr Improvisationstalent fasziniert. Nicht umsonst hat sie den Titel „Comedy-Queen“ bekommen. Sie ist sich für nichts zu schade – im positiven Sinne. Für ihre Rollen ist sie gerne mal peinlich oder hässlich. Am Besten ist ANKE ENGELKE jedoch, wenn sie sich an kein Drehbuch halten muss. Mit OLLI DITTRICH bekommt sie für „Blind Date 2 – Taxi nach Schweinau“, einer improvisierten TV-Sendung, den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Zu den bekanntesten TV- und Kinoproduktionen, in denen sie mitgewirkt hat, gehören „Kommissarin Lucas“, „Der Wixxer“ und „Freche Mädchen“. Unschlagbar ist aber ihr Humor in den Comedy-Formaten. Ihre Show „Ladykracher“ wird mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Comedypreis. Ihre Late-Night-Show „Anke Late Night“ dagegen floppt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sie den Sendeplatz von Harald Schmidt eingenommen hat und dem Vergleich nicht standhalten konnte. Mit Ladykracher ist sie seit 2008 wieder erfolgreich.
WIE SIE WURDE, WAS SIE IST:
Viel Soul im Blut
ANKE CHRISTINA ENGELKE wird am 21. Dezember 1965 in Montreal, Kanada geboren. Mit sechs Jahren zieht die Familie nach Rösrath. Erste Erfahrungen beim Fernsehen sammelt sie von 1979 bis 1986 beim ZDF. Dort moderiert sie Fernsehsendungen für Kinder, unter anderem das „ZDF Ferienprogramm“ und „Pfiff“. Nebenbei ist sie bei Radio Luxemburg zu hören und nimmt ihre erste Single auf. Anstatt ihr Studium in Romanistik, Pädagogik und Anglistik zu beenden, wird sie beim SWF3 zur Redakteurin ausgebildet. Dort moderiert sie verschiedene Formate. Seit 1989 ist die leidenschaftliche Sängerin festes Mitglied der Soulband "Fred Kellner und die famosen Soul Sisters". Deutschlandweit bekannt wird ANKE ENGELKE, als sie 1996 bis 2000 bei SAT1 in der „Wochenshow“ auftritt. Neben weiteren Comedygrößen wie BASTIAN PASTEWKA, INGOLF LÜCK und MARKUS MARIA PROFITLICH beweist sie ihr Schauspieltalent. Hier entdeckt sie auch ihre Vorliebe für Rollen-Wechsel. Mit „Rickys Popsofa“, einer Parodie der Tic Tac Toe Sängerin, wird sie Kult. Die Sendungen „Ladykracher“ und „Ladyland“ sind besonders erfolgreich. 2007 tritt sie die Nachfolge von ELISABETH VOLKMANN an und ist Synchronsprecherin für Marge Simpson in der Zeichentrickserie „Die Simpsons“. Zusätzlich moderiert sie die Kinder- und Jugendsendung „Die Sendung mit dem Elefanten“ beim WDR. Privat ist sie eher zurückhaltend. Während der elf Jahre dauernden Ehe mit Andreas Grimm bekommt sie eine Tochter. Nach der Trennung ist sie an der Seite von Niels Ruf und Skandal-Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre zu sehen. Ihre große Liebe findet sie 2005 in dem Musiker und ehemaligen „TV-Total“-Bandleader Claus Fischer. Mit ihm hat sie zwei Söhne.
ANIKA LAUTZ
Datum: 01.04.2009
Größe: 10 Elemente
----