BERND STELTER
COMEDIAN? NEIN. KABARETTIST? VIELLEICHT.
BERND STELTER ist kein politischer Kabarettist. Trotzdem kann von Identitätskrise bei dem gebürtigen Westfalen keine Rede sein. In erster Linie geht es ihm ums Erzählen, er hetzt nicht von Pointe zu Pointe. Mit dieser Qualität wurde er 1997 einem Millionenpublikum bekannt, als er an der Seite von Rudi Carrell und Gabi Köster bei der RTL-Sendung „Sieben Tage, Sieben Köpfe“ vor der Kamera steht. Zur Zeit moderiert er im WDR-Fernsehen die Sendung „NRW-Duell“, bei der Menschen mit ungewöhnlichen Hobbies gegeneinander antreten. Trotz seiner TV-Erfolge bevorzugt „Berniebärchen“, wie ihn Fans und Kollegen liebevoll nennen, die Bühne. Und erzählt seine Geschichten, inspiriert vom wahren Leben, wie bei seiner aktuellen „Mittendrin - Männer in den Wechseljahren“–Tournee 2009.
WIE ER WURDE, WAS ER IST:
VON DER WÜRSTCHENBUDE INS FERNSEHEN
BERND STELTER wird am 19. April 1961 in Unna geboren. Er studiert zunächst Volkswissenschaftslehre in Bonn, eigentlich mit dem Berufsziehl, Vorstandssprecher bei Daimler-Chrysler zu werden. Er macht bereits in den 1980er Jahren Musik und schreibt sowohl lustige als auch politische Lieder. Als er während seines Studiums in einer Würstchenbude arbeitet, verschafft ihm ein Kunde erste Auftritte als Alleinunterhalter. Bald folgen regelmäßige Auftritte im Kölner Karneval, wo er noch heute auftritt, und Moderationen beim Radio (WDR 4). Seine ersten Fernsehauftritte hat er als Gast bei „RTL Samstag Nacht“ und der „Goldenen Eins“ und bald eine eigene Samstagabend-Show „Stimmung“ (1996) beim WDR. Doch seinen großen Durchbruch erlebt er, nachdem Rudi Carrell ihn ins Boot des satirischen Wochenrückblicks „Sieben Tage, sieben Köpfe“ (1996 – 2005) holt.
Privat ist BERND STELTER mit seiner Anke verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder: Sohn Tim (15) und Tochter Judith (14). Die Familie ist auch Inspirationsquelle und Lieblingthema seiner regelmäßigen Tourneen wie zuletzt bei „Pubertät ist mehr als Pickel“ (2008). Nach seinen Zielen befragt, antwortet er schlicht: „Ich möchte zufrieden werden. Zufrieden mit dem was ich habe, das bin ich noch nicht ganz!“. Zum Glück meint er damit nicht sein einstiges Berufsziel,Vorstandschef eines Auto-Konzerns zu werden. So werden wir ihn auch weiterhin auf der Bühne und im Fernsehen erleben dürfen.
GUDRUN SCHMIESING
Datum: 19.03.2009
Größe: 11 Elemente
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