KARL DALL
KARL DALL - DIE ÄLTESTE RAMPENSAU IM DEUTSCHEN FERNSEHEN
Er ist der Komikerking. Sein Thron steht im deutschen Fernsehen. Und der Mann, der alle Geschmacksgrenzen hemmungslos überwindet, möchte auch auf der Bühne sterben - wie er in einem Stern-Interview zu Protokoll gab. Doch "die Dalls werden sehr alt", sagte er gleich einschränkend dazu über sich und seine Frau Barbara. Er bewegt sich ja auch erst auf die 70 zu. Neue Projekte sind immer im Anstich. Nur der Spaß und die Gage sind sein Heiligtum. Seine Blödelkunst hat ihn schließlich über die Jahrzehnte zum reichen Mann gemacht.
WIE ER WURDE, WAS ER IST:
Vom Schriftsetzer zum Komikerking
Er ist ein echter Ostfriese, dieser KARL BERNHARD DALL (in Emden am 01.Februar 1941 mitten im 2. Weltkrieg geboren). Seine Eltern sind Pädagogen und verspüren wohl gewaltiges Kopfzerbrechen, als der Sohnemann die Schule im 10. Jahr verläßt, um Schriftsetzer zu lernen.
Der Ausbruch von Emden nach Berlin war zwar feuchtfröhlich - aber künstlerisch ziemlich hart. Erst mit der Gründung der genialen Gruppe "INSTERBURG & CO." ging es von 1967 bis 1970 aufwärts. Als 1984/85 das Privatfernsehen in Schwung kam, ließ auch die Blödelwelle kein Auge trocken. Besonders der Sender RTL war so etwas wie ein Karriere-Katapult für Karl Dall (z.B. "Dall-As" und später "7Tage, 7 Köpfe" mit Rudi Carrell).
Seine Autobiografie "Auge zu und durch" spielt auf sein unübersehbares Markenzeichen an, das sogenannte hängende rechte Auge. Dall, der heute größtenteils in Hamburg lebt, ist stolz auf seine langjährige Ehe (seit 1971 verheiratet mit Frau Barbara) aber auch auf Tochter Janina, die als Stuntfrau im Filmgewerbe arbeitet.
teutopress zeigt hier Fotos aus der langen Karriere des Mannes, der in einem seiner CD-Hits behauptet "Millionen Frauen lieben mich". NICK PASSOW
Datum: 19.03.2009
Größe: 13 Elemente
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